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Ein idealer Ferienort
Feine und saubere Sandstrände, die über eine Länge von fast 10 Kilometern von
natürlichen Dünen umsäumt sind in diesem Ort die einzige Begrenzung zwischen
Orangenplantagen und Meer. Das milde Klima in dieser Zone macht das ganze Jahr hindurch
den Wassersport möglich. Für Freunde des Windsurfens ist dies ein idealer Übungsort,
der über entsprechende Schulen und geeignete einsame Strände verfügt.
Der Jachthafen Olivas verfügt über freie Anlegestellen und
bietet Segelkurse an. Ein erholsamer Spaziergang bei Sonnenuntergang, vorbei an den
Segelbooten und den interessanten Gebäuden des Hafenviertels kann auf einer ruhigen
Sommerterrasse oder an einer belebten Strandbar direkt am Meer seinen Ausgang finden.
Das Mittelmeer sowie die Flüsse 'Bullent' und 'Molinell'
lassen Oliva zu einem bevorzugten Ort für Anhänger des Fischfangs werden. Zur Zeit des
Thunfisch-Fangs werden hier bis zu 300 Kilogramm schwere Exemplare gefangen.
EIN STADTRUNDGANG
Die
wohlgestalteten Straßen, die Häuser, Brunnen, Gärten und die Monumente von Oliva lassen
uns die Geschichte der Stadt, die während eines Zeitraumes von einigen Jahrhunderten
geschrieben wurde, bei einem Spaziergang besser verstehen. Beginnen wir die Besichtigung
des Ortes bei den Kirchen 'Santa Maria', 'Sant Roc' und 'El Rebollet'.
Die Kirche der Heiligen 'Santa Maria' finden wir auf dem
'Plaza de España'. Sie ist ein gutes Beispiel der valencianischen Architektur der Zeit,
als die Menschen die Entwicklung des Barockstils zum klassischen, akademischen Stil
schätzen lernten.
Sie ist der heiligen Virgen de la Asunción gewidmet und wurde im 18.
Jahrhundert erbaut.
DIE KIRCHE VON 'SANT ROC'
Dieses Gotteshaus stammt ursprünglich aus dem 16. Jahrhundert. Die
heutige Kirche wurde im 19. Jahrhundert erbaut und 1886 fertiggestellt.
Die Kapelle von 'Christo' (1725-1749) ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Kirche. Hier
befand sich einst ein Bildnis des heiligen 'Santissim Crist' , dem Schutzheiligen von
Oliva, welches von dem Patriarchen Ribera während der Evangelisierung der Mauren
gestiftet wurde.
Haben wir diesen beeindruckenden Bauten
einen Besuch abgestattet, so lohnt sich nun eine Besichtigung des Hauses der 'Mayans', das
demnächst ein Museum für Bildung in Valencia beherbergen wird, und den
Häusern der reichen Bürger in der 'Calle Tamarit'. Diese Besichtigung verbinden wir mit
einem Spaziergang durch die Straßen 'Moreres', 'Sant Vicent', 'Sant Cristófol etc.
und einem Besuch in dem restaurierten antiken Gasthof, der heute das Kulturzentrum der
Stadt ist.
Die Türme der Stadtmauern mit Details wie dem Fenster des gräflichen Palastes lassen das
Bedürfnis entstehen, mehr über die Schätze dieser südländischen Stadt herauszufinden.
DAS MAURISCHE VIERTEL
Diesem Bedürfnis können wir nachgeben, indem wir uns nun dem
maurischen Viertel zuwenden. Hier bildet der Platz 'Plaza de San Roque' die Mitte des
Raval, einem Viertel, das bis 1609 von maurischen Bürgern bewohnt wurde. Die hier
stehende Kirche wurde teilweise auf einer alten Moschee mit Minarett aufgebaut. Daneben
befindet sich der Fossarbogen, der Eingang zum christlichen Friedhof.
Beim Aufstieg der steilen Straße 'Santa Llucia' hat man
dank der einseitigen Bebauung im ersten Abschnitt der Straße einen Blick hinab auf die
'Plaza San Roque'.
Am Ende der Straße 'Sant Sebasti ist der Fossarbogen zu sehen.
Jede Straße in Oliva hat ihren eigenen Charme, doch auf jeden Fall sollte man die 'Calle
La Hoz' durchqueren, die wegen ihrer bescheidenen, auf Fels erbauten Häuser aus dem 16.
Jahrhundert und ihrer L-Form mit starkem Gefälle zu einer der charakteristischsten
Straßen Olivas gehört.
Kehren wir nun zur Straße 'Sant Isidro' zurück, sollten wir
uns die Straße 'Calle Pou d'Alcina' ansehen, die 'Schachtstraße. Sie trägt heute
noch ihre ursprüngliche mohammedanische Gestalt und weist ein starkes Gefälle auf mit
einer Verbreiterungen auf verschiedenen Ebenen, die erst den Zutritt in die Wohnungen
ermöglicht haben. Geht man die Calle 'Francisco Gisbert' hinunter, befindet sich rechter
Hand die Calle 'L'Estora' und am Ende, nachdem man die Calle 'Barranco' durchquert hat,
gelangt man in die Calle 'Sant Vicent'. Diese Straße ist besonders interessant wegen
ihres Portals, das einst als Stadteingang diente, sowie der 3- geschassigen Häuser und
vor allem ihrer doppelten Ebene. Auf dem Rückweg befindet sich die Calle 'Les Tendes',
gradlinig, aber mit einer starken Verengung als Ein- und Ausgang zum ehemaligen ummauerten
Zentrum. Diese Straße führt uns schließlich zur 'Plaza Alonso'zurück, die am Ende
unseres Weges durch das maurische Viertel liegt.
DAS CHRISTLICHE VIERTEL
Machen wir nun einen großen Schritt und wenden
uns dem christlichen Viertel zu.
Vom Gemeindeplatz aus kann man die Hauptstraße sehen, das 'Mayanshaus' und das
alte Rathaus besichtigen. Beide wurden restauriert und dienen heutzutage kulturellen
Veranstaltungen. Um den Platz findet man einzigartige Bauten und in der Mitte ein Denkmal,
das Gabriel Ciscar gewidmet ist.
Gehen wir nun die Calle 'Gomez Ferrer' hinauf
befindet sich rechts von uns die Calle 'Ingenio' und die gleichnamige Gasse, in der die
Bögen eines Gebäudes, in dem im 16. Jahrhundert Zuckerrohr verarbeitet wurde, noch zu
sehen sind.
Museum Santa Maria: In der restaurierten Krypta
der Kirche Santa Maria in Oliva befindet sich ein Museum, in dem man das ganze
Jahr über interessante Ausstellungen besuchen kann. Dieses Jahr gedenkt die Stadt Oliva
mit einem großen sozio-kulturellen Programm dem Jahr "Maians" und dem Jahr
" Centelles". Ohne Zweifel ist eines der wichtigsten Ereignisse des "Any
Centelles" die Ausstellung über den verschwundenen Palast von "Centelles".
Die Königin Sofia von Spanien hat im Januar ein Schreiben an die Stadt Oliva geschickt,
in dem sie ihr zum Ergebnis ihrer Initiative gratuliert und der Ausstellung viel Erfolg
wünscht.
In der 'Plaza de la Balsa' wurde der Bewässerungskanal
erweitert, der die Zuckerrohrmühle mit Wasser versorgte und jetzt unterirdisch die Calle
'Moreres' entlang läuft. Die Calle 'Virgen d la Pilar' führt zur Calle 'Tamarit' mit
ihren herrschaftlichen Häusern aus dem 17. und 19. Jahrhundert. Auf der Plaza befindet
sich die schon erwähnte Kirche der 'Santa Maria la Major'.
Der Abstieg über die treppenförmige Straße 'Calle Mare Maria Gallart'
führt zur Calle Moreres, eine der eindruckvollsten Straßen von Oliva. Hier tragen die
Häuser Wappenschilder. Dazu kommt die doppelte Ebene, die der unterirdische
Bewässerungskanal erzeugt hat und nicht zu vergessen der Bogen, der der Kirche als
Stütze dient.
Von der Plaza de Alonso aus sieht man das Tor der heiligen
Maria, eines der alten Stadttore, das zur 'Calle de la Iglesia' führt. In der Calle
'Abadia' befindet sich das gleichnamige Haus, dessen Ursprung auf die Mudéjaren
zurückgeht. (Mudéjar wurden die Mauren genannt, die unter christlicher Herrschaft
lebten.) Erbaut wurde dieses Haus zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert.
Am Ende der Straße dort wo die Calle 'San Cristófo' beginnt gibt es einen Turm, der zur
alten Stadtmauer gehörte. Hier zwischen den Häusern aus dem 18. Jahrhundert endet unser
Rundgang.
DIE BEEINDRUCKENDE UMGEBUNG
Verlassen wir die Stadt und begeben uns in das Umland. Oliva
verfügt über eine einzigartige Umgebung. An einem Ort mit derart großzügigen Stränden
überraschen den Besucher die naheliegenden Gebirge. Die Gebirgsketten 'Gallinera' und
'Mustalla' bilden eine Hufeisenform, und dienen als natürliche Bergrenzung zwischen Oliva
und den naheliegenden Dörfern.
Die Naturdünen, die die Küste umranden, besitzen einen hohen ökologischen Stellenwert,
da es nur noch sehr wenige Dünen in dieser mediterranen Zone gibt, die sich in solchem
Zustand befinden. Sie stellen einen attraktiven Zusatz zum Aufenthalt am Strand dar, indem
sie die Qualität der Landschaft verbessern und ihre ganze Schönheit zeigen.
'EL MARJAL'
Im Süden der Küstenebene erstreckt sich der Naturpark des
Sumpfgebietes von Oliva: Ein Feuchtgebiet mit reichhaltiger Fauna und ursprünglicher
Vegetation.
Das Gebiet umfaßt eine Fläche von 1000 Hektar und beherbergt eine herrliche Fauna
und Flora. Das Wasser in diesem Gebiet wird von den Gebirgsketten 'Sierra Gallinera' und
der Sierra 'Mustalla' durch die Flüße 'Racons', 'Mollinel' und 'Vedat' ständig
nachgefüllt. Der Fluß 'Vedat' gilt als wasserreichster Fluß Europas, wenn man die
Wassermenge in Verhältnis zu seiner Länge stellt.
Diese ökologische Insel ist für Zugvögel eine wichtige Zwischenstation die
ihr Überleben garantiert. Sie finden hier genügend Nistplätze, die nötige Erholung
nach ihrem langen Flug und vor allem reichlich Nahrung.
Des weiteren findet man im 'el Marjal' eine salzhaltige
Thermalquelle, in der man im Sommer wie im Winter ein Bad nehmen kann.
Vor allem für Hautkrankheiten bietet sich ein Bad in diesem Wasser an.
Der interessierte Naturfreund hat in diesem Schutzgebiet die
Gelegenheit, die verschiedensten und oft seltenen Pflanzen und Tiere zu entdecken. Man
findet hier einen ruhigen Ort für Stunden der Erholung in freier Natur.
Seit paläolitischen Zeiten scheint Oliva ein guter Ort zum
Leben zu sein. Ein Beweis dafür ist die ununterbrochene Folge von
Ansiedlungen und Kulturen. Diese Mittelmeerstadt war Teil der klassischen, der
griechischen und der römischen Welt und später lebte sie sich voll in die arabische
Kultur ein, die sie sich für Jahrhunderte zu eigen machte.
Von dieser mohammedanischen Phase, endgültig abgeschlossen mit der Vertreibung der
Mauren, kann man heute noch wichtige Spuren im Ort, in der Landschaft und in den
Gewohnheiten der Menschen finden.
Außerhalb der Stadt sieht man sehr interessante Landbauten
und prächtige landwirtschaftliche Anbauflächen. Den größten Teil nehmen die
Orangenplantagen ein, welche im Frühling die Luft mit ihrem zarten Blütenduft füllen.
Dem Besucher Olivas stehen für einen bequemen Aufenthalt Hotels, Appartements,
Campingplätze oder der Touristenkomplex 'Oliva Nova' zur Verfügung. Letzterer liegt
gegenüber dem hervorragenden Golfplatz von Oliva, nahe dem Meer.
MENSCHEN MIT TRADITIONEN
Unter den Festen, die das ganze Jahr hindurch gefeiert werden,
gehören der Jahrmarkt sowie das Fest der 'Moros y Cristianos' (Mauren und Christenfest)
zu denjenigen, die die meisten Teilnehmer und Besucher anziehen.
Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Feste des heiligen 'San Vicent' eine Woche lang
werden bei diesem Fest die Stiere durch die Straßen getrieben-, der Karneval, die
Osterwoche, die Fallas und viele andere Festlichkeiten, die die Stadt in Farben
einhüllen.
Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung widmet sich der Landwirtschaft, hauptsächlich
dem Orangenanbau, jedoch auch dem Anbau von Gemüse, das man auf dem traditionellen
Freitagsmarkt frisch und direkt vom Bauer erwerben kann.
Ein traditionelles Handwerk in Oliva ist die Herstellung von Ton und Keramikwaren
(Ziegelsteine, Fliesen etc.), welches heute über eine eigene Industrie in Oliva verfügt.
Die Küche in Oliva bietet eine hochwertige und tradtitionelle Kost. Hierzu gehören
folgende Gerichte: paella, pebres farcids, figatells, espardeny, gamba am bleda und die
coques i pastissos. Hier werden auch die anspruchvollsten Gaumen verwöhnt.
VERKEHRSWEGE
Oliva liegt 75 Kilometer vom Flughafen Valencia entfernt. 100 Kilometer
entfernt, in anderer Richtung, liegt der Flugafhfen von Alicante.
Mit Frankreich ist Oliva über die A-7 (Autobahn) verbunden. Diese Autobahn... nafen
führt weiter nach Süden und verbindet den Ort mit Denia, Benidorm und Alicante.
Per Zug kommt man bis Gandía und Denia, beide Städte sind mit Oliva auch durch
regelmäßig verkehrende Linienbusse verbunden.
Von Denia aus laufen täglich Schiffe nach Ibiza und Formentera aus.
INFORMATION
Touristeninformation
Passeig Lluis Vives (Parc de l'Estació) s/n. 46780 Oliva.
Tel: 96 285 55 28 Fax: 96 283 97 72
e-mail: touristinfo.oliva@turisme.m400.gva.es
página web: http://www.tourist-oliva.com
Zusätzliche Auskunft erhalten sie über: Centre Servidor
Videotext de la Generalitat Valenciana.
nivell 031 , NRI *263026111#, opcio 17 (Agencia Valenciana de Turisme).
ASOCIACIONES Y CLUBS DEPORTIVOS OLIVA
- Soc. Colombicultura. C/Major, 20. Tel. 283 92 55. Oliva.
- Club Náutic. Alfóns El Magnànim. Tel. 285 34 23. Oliva
- Unió Esportiva Oliva. P. Oliva al Mar (Camp del Morer).
- Club Ciclista. Ctra. Pego, 88. Tel. 285 17 33. Oliva.
- C. Tir Olimpic. Ctra. Denia, Km 209, hm 3. Tel. 285 06 59. Oliva
- C.L. Pescadores. Capitán Cortés, 24. Tels. 285 35 34/32 62. Oliva
- C. Basquet. Baix, 12. Tel. 281 42 69. Oliva.
- C. Esp. El Corriol. Tamarit, 3. Tel. 285 04 46. Oliva
- C. Descacs. S. Pascual, 7. Tel. 285 25 42. Oliva
- Club de Billar. Centro Olivense. Tel. 285 15 70. Oliva.
- C. Hambol Oliva. Condesa Mayans, 24. Tels. 285 35 34/32 62. Oliva
- C. Petanca L. Vives. Literato Azorín, 1-8º. Tel. 283 96 87. Oliva
- Club de Tenis. Ctra. Oliva al Mar. Tel. 285 11 85. Oliva
- S. Desquí La Safor. Virgen del Mar, 2. Oliva
- C. Triathlo Corriol. Verge del Carme, 2. Tel. 285 41 69. Oliva
- Amics del Cavall. Pau Pi, 7-1º. Tel. 285 00 13. Oliva
- Club Karate-do DOliva.Gabriel Ciscar, 10-1-7. Oliva
- Club deportiu dEspenta. Major, 6. Oliva
- Piscina cubierta municipal. Avinguda de Gabriel Miró s/n. Oliva
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