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Ein verzaubertes
Tal Die Wurzeln der Bevölkerung von Pego gehen auf die Iberer, Römer und vor allem
auf die Mauren zurück. Al Azraq und Jaime der Eroberer, Melini und Don Augustin Mejia,
Franzosen und Österreicher, kämpften im Laufe der Jahrhunderte mit den Spaniern um
dieses reiche Land.
EIN ORTSRUNDGANG:
Der Platz 'Plaza del País Valenciano' ist
Ausgangspunkt für unsere Stadtbesichtigung durch das barocke Pego.
Die Kirche 'de la Asunción' ragt aufgrund ihres Glockenturms, der vergleichbar ist mit
dem Glockenturm des Doms von Sevilla, über den Dächern des Ortes hervor.
Im Inneren der Kirche sind in überraschender Harmonie die Moderne und die Gotisk im
Dienste Gottes miteinander vereint.
Das Angesicht Gottes wird hier in der Kapelle des Heiligen 'Ecce-Homo' aufbewahrt.
KRIEGERISCHES PEGO:
Die Reste der Mauern, das Portal de Sala, die
Burg 'de Ambra' oder die kleine Festung ('Castellonet') beschützten einst die
Landbevölkerung in den Kriegen um Pego.
EIN AUSFLUG
IN DIE NATUR:
Um Pego finden wir
die Berge 'Mostalla', 'Xillibre', 'Xical', 'Casteli', 'Penya de Migdla', 'Caval' und
'Segaria'.
Es gibt in diesen Gebirgen verschiedene Routen mit archäologischen Funden und Orten wie
zum Beispiel Höhlen, Schluchten, Steilwände, Quellen und die gotische Kapelle von 'Sant
Antoni'. Aber vor allem umgeben Pego die terrassenförmig angelegten Orangenfelder. Diese
Art des 'Terrassenanbaus' wurde der Bevölkerung Pegos vor Jahrhunderten von den Mauren
beigebracht und wurde bis in die heutige Zeit beibehalten.
Die Moorlandschaft Pegos stellte für die Bevölkerung in diesem Gebiet schon immer die
wertvollste, landschaftliche Zone dar. In dieser Gegend wurden seit dem vorigen
Jahrhundert traditionsgemäß Reisfelder angebaut, die das Fundament des Reichtums dieser
Region darstellen. Die Moorlandschaft wird durch die Flüsse 'Rio Racon' und 'Bullent'
gespeist. Der Reis, Erdwege, friedliche Angler und geniale Bewässerungssysteme aus der
Zeit der Mauren geben dieser Landschaft einen unvergeßlichen Charakter.
DIE
LANDWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG:
Das Klima, das Wasser, die Erde und die
Intelligenz der Bauern von Pego haben den Ort zu einer fortgeschrittenen und
landwirtschaftlichen Stadt werden lassen.
Orangen, Zitronen, Mandarinen und Oliven sind die typischen Produkte der Landwirtschaft
von Pego.
Außer der Landwirtschaft gibt es in Pego auch einige sehr unterschiedliche Industrien:
Lebensmittel, Textilien und Holz.
GASTRONOMIE:
Die typischen Produkte Pegos haben eine reiche
Gastronomie hervorgebracht, bei der vor allem Reis- und Fleischgerichte dominieren.
Es gibt ebenso die 'coques', 'figatells', 'espencat', 'anguilas' (Aale) und 'pastellitos
rellenos de boniato' (kleine mit Süßkartoffeln gefüllte Törtchen).
TRADITIONELLE FESTE:
Dem Heiligen 'Sant Antoni del Porquet', dem
Beschützer aller Tiere, wird am 17. Januar in einem großen Volksfest gedacht. Zu
seiner Ehre gehen die Bürger Pegos mit ihren Haustieren dreimal um die gleichnamige
Kapelle.
Zu Ehren 'San Joses' gibt es die 'Fallas'. In schönen, bunten Kostümen und Trachten und
mit den verschiedensten Musikkapellen finden hierbei Umzüge und Blumenopfer statt.
Die heilige Karwoche von Pego ist ein bekanntes Ereignis.
Am Gründonnerstag wird dem Leidensweg Christis in einem stillen Gedenkmarsch gedacht.
Ostersonntag wird die Auferstehung gefeiert.
Berühmt ist Pego für seinen Karneval. Hierbei finden sich aus dem gesamten Umland
tausende von kostümierten Menschen zu einer fröhlichen Feier ein.
Zwischen Juni und Juli finden die Hauptfeiern des Ortes zu Ehren des Schutzheiligen statt.
Hierzu finden die berühmten 'Moros y Cristianos' statt: ein farbenprächtiges Spektakel,
das an die Vertreibung der Mauren durch die Christen erinnern soll.
Das Stiertreiben in den Straßen, das morgendliche Wecken mit Kanonenschüssen, das
Feuerwerk und das Essen der Bruderschaften sowie eine Prozession zu Ehren des Heiligen
sind weitere Bestandteile des Festes.
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