Poblaciones:

___________________________________Xeraco_______________
Ein verzaubertes Tal

pego1-d.jpg (12019 bytes)Die Wurzeln der Bevölkerung von Pego gehen auf die Iberer, Römer und vor allem auf die Mauren zurück. Al Azraq und Jaime der Eroberer, Melini und Don Augustin Mejia, Franzosen und Österreicher, kämpften im Laufe der Jahrhunderte mit den Spaniern um dieses reiche Land.

EIN ORTSRUNDGANG:
Der Platz 'Plaza del País Valenciano' ist Ausgangspunkt für unsere Stadtbesichtigung durch das barocke Pego.
Die Kirche 'de la Asunción' ragt aufgrund ihres Glockenturms, der vergleichbar ist mit dem Glockenturm des Doms von Sevilla, über den Dächern des Ortes hervor.
Im Inneren der Kirche sind in überraschender Harmonie die Moderne und die Gotisk im Dienste Gottes miteinander vereint.
Das Angesicht Gottes wird hier in der Kapelle des Heiligen 'Ecce-Homo' aufbewahrt.

KRIEGERISCHES PEGO:
Die Reste der Mauern, das Portal de Sala, die Burg 'de Ambra' oder die kleine Festung ('Castellonet') beschützten einst die Landbevölkerung in den Kriegen um Pego.

EIN AUSFLUG
IN DIE NATUR:

pego1-d.jpg (12019 bytes)Um Pego finden wir die Berge 'Mostalla', 'Xillibre', 'Xical', 'Casteli', 'Penya de Migdla', 'Caval' und 'Segaria'.
Es gibt in diesen Gebirgen verschiedene Routen mit archäologischen Funden und Orten wie zum Beispiel Höhlen, Schluchten, Steilwände, Quellen und die gotische Kapelle von 'Sant Antoni'. Aber vor allem umgeben Pego die terrassenförmig angelegten Orangenfelder. Diese Art des 'Terrassenanbaus' wurde der Bevölkerung Pegos vor Jahrhunderten von den Mauren beigebracht und wurde bis in die heutige Zeit beibehalten.
Die Moorlandschaft Pegos stellte für die Bevölkerung in diesem Gebiet schon immer die wertvollste, landschaftliche Zone dar. In dieser Gegend wurden seit dem vorigen Jahrhundert traditionsgemäß Reisfelder angebaut, die das Fundament des Reichtums dieser Region darstellen. Die Moorlandschaft wird durch die Flüsse 'Rio Racon' und 'Bullent' gespeist. Der Reis, Erdwege, friedliche Angler und geniale Bewässerungssysteme aus der Zeit der Mauren geben dieser Landschaft einen unvergeßlichen Charakter.

DIE
LANDWIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG:

Das Klima, das Wasser, die Erde und die Intelligenz der Bauern von Pego haben den Ort zu einer fortgeschrittenen und landwirtschaftlichen Stadt werden lassen.
Orangen, Zitronen, Mandarinen und Oliven sind die typischen Produkte der Landwirtschaft von Pego.
Außer der Landwirtschaft gibt es in Pego auch einige sehr unterschiedliche Industrien: Lebensmittel, Textilien und Holz.


GASTRONOMIE:
Die typischen Produkte Pegos haben eine reiche Gastronomie hervorgebracht, bei der vor allem Reis- und Fleischgerichte dominieren.
Es gibt ebenso die 'coques', 'figatells', 'espencat', 'anguilas' (Aale) und 'pastellitos rellenos de boniato' (kleine mit Süßkartoffeln gefüllte Törtchen).

TRADITIONELLE FESTE:
Dem Heiligen 'Sant Antoni del Porquet', dem Beschützer aller Tiere, wird am 17. Januar in einem großen Volksfest gedacht. pego3-d.jpg (10920 bytes)Zu seiner Ehre gehen die Bürger Pegos mit ihren Haustieren dreimal um die gleichnamige Kapelle.
Zu Ehren 'San Joses' gibt es die 'Fallas'. In schönen, bunten Kostümen und Trachten und mit den verschiedensten Musikkapellen finden hierbei Umzüge und Blumenopfer statt.
Die heilige Karwoche von Pego ist ein bekanntes Ereignis.
Am Gründonnerstag wird dem Leidensweg Christis in einem stillen Gedenkmarsch gedacht.
Ostersonntag wird die Auferstehung gefeiert.
Berühmt ist Pego für seinen Karneval. Hierbei finden sich aus dem gesamten Umland tausende von kostümierten Menschen zu einer fröhlichen Feier ein.
Zwischen Juni und Juli finden die Hauptfeiern des Ortes zu Ehren des Schutzheiligen statt. Hierzu finden die berühmten 'Moros y Cristianos' statt: ein farbenprächtiges Spektakel, das an die Vertreibung der Mauren durch die Christen erinnern soll.
Das Stiertreiben in den Straßen, das morgendliche Wecken mit Kanonenschüssen, das Feuerwerk und das Essen der Bruderschaften sowie eine Prozession zu Ehren des Heiligen sind weitere Bestandteile des Festes.


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