Poblaciones:

 

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Kreisstadt der Marina Alta

GEOGRAPHISCHE
DATEN UND STRAßENVERBINDUNGEN

valenciaDénia liegt im Südosten der iberischen Halbinsel, wobei das nahe Cabo de San Antonio der nächstliegendste Punkt der Halbinsel zu den Balearen ist. Die Stadt befindet sich in einem natürlichen Hafen zwischen dem Faltengebirge Montgó (753 m Höhe) und am Fuße eines Hügels, der von einer sehr alten Burg gekrönt wird. Der Hafen teilt zwei Küstenarten: die im Norden, “Les Marines” genannt, mit Sandstrand und seichtem Gewässer sowie vereinzelten Stränden, deren Flußsteine an den Mündungen kleiner Bäche angeschwemmt wurden; und die im Süden, “Les Rotes”, ein felsiger Strand, der am Beginn des Cabo de San Antonio zur Steilküste mit kleinen Buchten und kalten Wassern wird, welche durch die Filtration der Süßwasserquellen entstehen, die vom Montgó stammen. Hier herrscht ein privilegiertes Klima, typisch mediterran, mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 18 Grad Celsius, Niederschlägen von 500 mm2/Jahr und einer Sonneneinwirkung von 2.500 Stunden im Jahr. Die Straßenverbindungen sind gut (Nationalstaße 332 und Autobahn A-7). Dénia ist jeweils 95 km von den Städten Alicante und Valencia entfernt, die beide über einen internationalen Flughafen verfügen. Weiterhin gibt es einen malerischen Zug, den Trenet de la Marina, der bis Alicante fährt, und tägliche Schiffsverbindungen zur Insel Ibiza. Letztendlich gehört Dénia gemäß der politischen Einteilung des spanischen Staates zur Comunidad Valenciana innerhalb der Provinz Alicante.

GESCHICHTE
Die Entstehung Dénias verliert sich “im Dunkeln der Zeit”. Iberische Siedlungen, phönizische Spuren... Durch die geographischen Berichte der alten Historiker wie Estrabón scheint es sicher, daß Dénia die antike griechische Kolonie Hemeroskopeion war, die später von den Römern Dianium genannt wurde. Ihre beneidenswerte geographischen Situation und ihre Entwicklung brachten es mit sich, daß sie sich voll in das Geschehen der spanischen Geschichte einbezogen sah. Nach dem Einbruch der Barbaren (in welcher sie Bischofssitz und Marinebasis der byzantinischen Flotte war) erreichte Dénia zweifellos seinen Höhepunkt mit den politischen Ereignissen und vor allem mit einer großen kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung unter der arabischen Herrschaft, in welcher sie Hauptstadt des Königreiches Taifa von Dénia wurde. Die Conquista von Jaime I. brachte eine nicht so gute Zeit mit sich, die mit der Thronbesteigung Philipp III. endete. Sein Premierminister, der 5. Markgraf von Dénia und Graf von Lerma (Don Francisco Gómez de Sandoval y Rojas), der, abgesehen von seiner exzessiven Herrschsucht, sehr heimatliebend war, erhielt vom König für Dénia die Ernennung zur Stadt. Da er so begeistert von Dénia war, überzeugte er den König davon, daß dieser seine Hochzeit hier feierte (8. Februar 1559). Natürlich berührt uns die Maurenvertreibung, bei der er entscheidend mitwirkte, trotz seiner sonst ausgeglichenen Wirkungsweise, negativ. Der totale Niedergang kam mit den Erbfolge- und Unabhängigkeitskriegen, der bis zum Anfang dieses Jahrhunderts dauerte. (Weiterführende Literatur zu dem Thema: Historia de Dénia von Roque Chabás und das Werk des unvergeßlichen Emilio Oliver Sanz de Bremond mit dem gleichen Titel).

WIRTSCHAFT
Seit ewigen Zeiten wußte die Bevölkerung sich den wirtschaftlichen Änderungen, die sich im Laufe der Geschichte ereigneten, anzupassen, indem sie die Gegebenheiten der Natur maximal ausnutzte. Als die Landwirtschaft die alleinige Erwerbsquelle darstellte, erreichte man die Herstellung der besten Rosinen, die man je kannte. Als die Reblausplage kam, während man die Weinstöcke neu pflanzte, wich man zwischenzeitlich auf die Spielzeugindustrie aus. Die Zeiten ändern sich und der Geschmack auch. Es folgte die Ära des Tourismus, der man sich mit Intelligenz widmet, denn man wird - trotz vielerlei Interessen - den herrlichen Naturpark des Montgó erhalten, der eine größere Vielfalt der Flora besitzt als ganz Großbritannien. Zweifellos wird der Park größere Attraktivität angesichts des Aufschwungs, den der sogenannte Öko-Tourismus zur Zeit erfährt, erreichen, wenn Sofortmaßnahmen zur Aufforstung und zur Aussetzung der ursprünglichen Tierwelt ergriffen werden. Es gibt etwas, das sich im Laufe der Geschichte nicht geändert hat und dem man jetzt gerade einen neuen Impuls gibt: Dénia ist vor allem ein Seehafen: von hier laufen “ferrys” mit einer eindrucksvollen Anzahl von Reisenden und Waren nach Ibiza aus. Dénia ist ein Fischereihafen. Es werden verschiedene Fischereigeräte verwendet. In der valencianischen Region sind die “roten Crevetten von Dénia” berühmt - und sehr teuer -. Außerdem erfreut sich die Fischbörse wachsender Geschäftigkeit.

KULTUR
Dénia hat sich ständig mit der Wissenschaft und Kultur des Landes Valencia auf höchster Ebene beschäftigt. Schriftsteller, Dichter, Musiker, Maler, Ärzte..., viele unter ihnen wurden und werden über die Grenzen hinaus berühmt. Die Mehrheit von ihnen ist aus Dénia gebürtig, einige wenige sind “adoptierte Söhne” Dénias und fühlen sich gewöhnlich noch enger mit der Stadt verbunden. Kulturelle Aktivitäten jeglicher Art finden das ganze Jahr über statt: Konzerte, Theater, Vorträge und Ausstellungen. Die Stadt verfügt über einige exzellente Schulzentren des mittleren und höheren Bildungswesens, eine Berufsfachschule und die Nationale Fernuniversität. Die Existenz des Musikkonservatoriums spricht für die große Liebe Dénias und seiner Umgebung für diese Kunstart. Weitere Zentren sind die Tanzschule, die Musikakademie Manuel Lattur und die Gemeindebibliothek.

TYPISCHE
SEHENSWÜRDIGKEITEN DER STADT

denia6Die Stadtteile Les Roques und Baix la Mar haben sich in diesem Jahrhundert praktisch nicht verändert. Enge Gäßchen führen von der Burg hinunter bis zum Hafen. Weitere typische Straßen sind El Carrer Major und die besonders zu erwähnende Marqués de Campo. Diese Straße gleicht keiner anderen. Sie führt durch einen Tunnel voller Bäume, der den Platz La Glorieta teilt, bis zum Meer. Für die Bewohner Dénias ist sie das Prunkstück der Stadt. Wenige verlassen Dénia und noch weniger kehren nie mehr zurück oder widerstehen der Anziehungskraft dieser Straße. Weitere Stätten von Interesse sind die Burg, die arabische Spuren beherbergt, der Gerro-Turm, die Einsiedlerkapellen San Juan (14. Jh.) und Santa Paula (15. Jh.), die Kirche Convento de las Augustinas, das Rathaus, la Casita del Pare Pere, die Cueva del Agua (Wasserhöhle), das archäologische und das ethnologische Museum.

SPORT UND FREIZEIT
deniaFrüher dienten die Winde der Zone (llebeig und garbí) den Bewohnern nur zur Vertreibung schlechter Gedanken. Heute sind sie außerdem wichtiger Bestandteil des Wassersports wie Segeln (der Vizemeister der Umsegelung von Spanien kommt aus Dénia) und Windsurf. Bis aus der Stadt Valencia kommen die Sportler in Schwärmen, um den Brettersport zu praktizieren. Dénia hat sowohl einen Yacht-Club (Club Náutico de Dénia) als auch einen Sporthafen (Marina de Dénia), einen Tennisverein, Möglichkeiten für Golf, Fußball, Basketball, Volleyball, einen Automobil-Club, den Motoclub Dénia, Angebote für Schach, Darts, und Unterwassersport. Nachts findet “Dénia la nuit” statt (Topstimmung). Für die Gemütlicheren sind die Abende und Nächte auf der Campos-Straße bei einer horchata de chufa (Erdmandelmilchgetränk) oder einem Spaziergang an der Mole, wo man ausgiebig das Mittelmeer genießen kann, zu empfehlen. Begeisterte Golfspieler können diesem Sport unweit von Dénia nachgehen. Im Gemeindegebiet von Oliva befinden sich die größten Golfplätze Spaniens, einschließlich einem Hotelkomplex mit hohem Niveau, dem Oliva Nova Golf Beach & Golf Hotel****. Dort können Sie - 90 Kilometer von Valencia und 100 von Alicante entfernt -, unmittelbar an den Golfplätzen und am Strand und umsäumt von natürlichen Dünenlandschaften, Ihren Aufenthalt in komfortablen Suiten oder in áticos mit privatem Schwimmbad in gepflegter Atmosphäre genießen. Der Komplex mit großem Schwimmbad ist von einer ausgedehnten Parkanlage umgeben. Bei der Anlegung des Oliva Nova Golf durch Severiano Ballesteros wurden zwei Gesichtspunkte besonders berücksichtigt: Erstens sollten die Golfplätze wettbewerbsfähig, modern, aufsehenerregend und attraktiv sein und zweitens sollte die Konstruktion mit der Natur im Einklang stehen. Das Ziel, den Besucher vollkommen zufriedenzustellen, ist mit Sicherheit erreicht worden. Kommen Sie und besuchen Sie den Oliva Nova Golf Beach & Golf Hotel Komplex, um festzustellen, wie breit gefächert die Freizeitmöglichkeiten sind, die dort geboten werden.

BERÜHMTE BESUCHER DER STADT
denia
Im Laufe der Geschichte wurde die Stadt Dénia von einer Vielzahl bekannter Persönlichkeiten besucht: Sertorio (berühmter römischer Feldherr), die Emire Abderrahman I. und Abderrahman III. San Vicente Ferrer, San Francisco de Borja, Miguel de Cervantes... König Philipp III. besuchte sie dreimal mit seinem gesamten Hofstaat - einmal einen ganzen Monat lang. Beim Abschied schien es, als wäre er sehr enttäuscht, da er so begeistert vom Thunfischfang war. Man konnte ihn nur schwer davon überzeugen, daß er in Valencia und nicht in Dénia Hof halten mußte. Jedesmal, wenn er den unvergleichlich schönen Tagesanbruch über dem Mittelmeer sah oder den Mond von der Burg aus, nur eine Handspanne vom Meer entfernt, könnte er wohl die Vorstellung gehabt haben, Dénia zur Hauptstadt des Königreiches zu machen. Der Markgraf von Dénia und Herzog von Lerma war nicht nur sein Gastgeber sondern auch sein Dolmetscher. Diese letzte Information stammt aus einer Veröffentlichung aus dem Jahre 1586, Memoria de les invenciones pera la entrada del don Phelip: “Ich übersende Ihrer Majestät einen Bericht über den Beschluß der Stadt Valencia für den feierlichen Einzug, obwohl in valencianischer Sprache geschrieben, denn als Dolmetscher wird Euch der Marqués von Dénia dienen können.” Weitere Besucher dieser Stadt waren Lópe de Vega, Mariana de Austria - zukünftige Gemahlin Philipp des IV. -, Margarita de Austria - Tochter Philipp IV. -, der Erzherzog Carlos -Thronanwärter Spaniens -, König Alfonso XIII. Vicente Blasco Ibàñez - der sich so in unsere Stadt verliebte, daß er sie in seiner Novelle Mare Nostrum unsterblich machte-, Ihre Majestäten, die Könige Juan Carlos I. und Sofía, die Herzöge von Soria... und Tausende von Touristen, die uns jedes Jahr besuchen.

SÜDLICHE
KÜSTENGEBIET

deniaDiese Route ist wegen der interessanten Steilküsten sehr abwechslungsreich. Wenn möglich, geben Sie sich nicht mit dem Besuch nur einer Steilküste zufrieden. Wenn Sie sie nämlich nur mit dem Schiff fahren - ein unvergeßlicher Eindruck -, werden Sie einige unglaublich schöne Ausblicke verpassen, die man nur vom Land aus haben kann. Unsere Fahrt führt uns über die ganze Landstraße von Les Rotes bis zu ihrem Ende. Dort befinden sich einige interessante Punkte: La Cala, el Portet, les Arenetes - wo der Felsen die Hand des Nereus (Vater der Nereiden) hervorragen läßt - und la Torre del Gerro. El Aigua Dolc ist eine phantastische Bucht, wo das Wasser klar und transparent erscheint. Hier ist wegen seiner Unwegsamkeit der Nudismus erlaubt. Der Gerro-Turm, ein Wachturm aus dem 17. Jh., gehörte zu einem gut durchdachten Verteidigungssystem gegen die Piraten dieser Zeit. Über einen Pfad erreichen wir nach etwa 30 Minuten die Tallada-Höhle am Fuße der Steilküste. Es handelt sich um eine künstliche Grotte, aus der man rohes Gestein herausschaffte. Sie wurde von Philipp III. besucht, als er seinem geliebten Angelsport nachging. Seit das Gebiet zum Naturreservat erklärt wurde, ist das Fischen dort verboten. Wir kehren am Ortsausgang von Les Rotes auf die Landstraße zurück und gelangen zur Straßenkreuzung, die nach Jávea führt. Wir nehmen diese Straße bis zur Abzweigung in Richtung des Leuchtturms am Cabo de San Antonio. Dort angekommen, wetteifern eine Reihe von schönen Ausblicken vor uns. Nehmen Sie sich für jeden von ihnen ausreichend Zeit und lassen Sie sich nicht von all dieser Schönheit aus der Fassung bringen. Zu Ihrer Linken finden Sie den Golf von Valencia, wobei man die Berge von Cullera und Sagunto deutlich unterscheiden kann. Gegenüber sehen Sie an klaren Tagen die Insel Ibiza. Rechts befindet sich die unvergleichliche Bucht von Jávea, die mit dem Kap San Martín abschließt. Unten sehen sie die ganze Schönheit des Mare Nostrum, das Meer der Nereiden. Nach einer Ruhepause fahren wir die Landstraße bis zur königlichen Stadt Jávea hinunter, der Schwester von Dénia. Sie sollten wissen, daß wegen uns, der gesamten Menschheit, diese beiden Schwestern fast 400 Jahre Rücken an Rücken leben - wegen eines kleinen Streites: Wo hat der Montgó seine Vorderseite? Jávea hat, unter anderen interessanten Stätten, die Kirche, ein altes Bollwerk der Festung, die Ende des 15. Jh. im gotischen Stil erbaut wurde. Von Jávea fahren wir zum Leuchtturm am Cabo de la Nao und zur Punta de Ambolo. Dort sehen wir die Bucht von Ambolo - ein weiterer Nudistenort - die Isleta del Descubridor und, wie etwas aus einer anderen Welt, die Landschaft, die sich bis zur Punta de Moraira und den Peñon de Ifach ausdehnt. Wir kehren nach Jávea zurück und erreichen über die Landstraße von Benitachell nach Moraira ein altes Fischerhaus, das heute ein beispielhaftes und beliebtes Touristenzentrum erster Ordnung darstellt. Einen Katzensprung entfernt liegt Calpe mit seinem berühmten Peñon. Auf dem Rückweg sehen wir den Montgó von seiner Rückseite.

Naturpark Montgó
ALLGEMEINES

Durch Dekret der Regierung der Generalitat Valenciana vom 16. März 1987 wurde der Montgó zum Naturpark erklärt, der im Gemeindegebiet von Dénia und Jávea eine Ausdehnung von 2.150 ha erreicht.
Ziel dieses Parkes ist der Schutz der Vegetation und Fauna sowie seine Erhaltung und die Entwicklung archäologischer und kultureller Aspekte. So wird diese wunderbare natürliche Landschaft zum Wohle der Bewohner von Dénia und Jávea vor der ständig wachsenden Urbanisierung geschützt und trägt außerdem zur stärkeren Entwicklung des Tourismus in dieser Gegend bei.
Der Gipfel des Montgó befindet sich 753 m über dem Meeresspiegel. Der Dichter Vicente Blasco Ibáñez vergleicht ihn in seiner Novelle Mare Nostrum mit der Hand eines Riesen: “Diese Erinnerungen ließen seinen Blick wieder zu einer gewaltigen Masse schweifen, die ins Meer rückte, sich durch die Entfernung bläulich färbte, scheinbar abgetrennt vom Festland wie eine riesige Insel. Es war das Vorgebirge, gekrönt durch den Montgó, das große Vorgebirge Ferrario der alten Geographen, der herausragendste Punkt der iberischen Halbinsel im südlichen Mittelmeer, der im Süden den Golf von Valencia abschließt. Er hatte die Form einer Hand, deren Finger Berge waren; aber ihr fehlte der Daumen. Die anderen vier Finger hingen über den Wellen und bildeten die Kaps von San Antonio, San Martín, La Nao und Moraira”.
Die Informationsbüros des Parks befinden sich in der Finca Torrequemada des Gemeindebezirks von Dénia. Es gibt einige interessante Prospekte über alles Wissenswerte dieses Parks. Tel. 96 642 32 05.

FLORA UND FAUNA
deniaEs existieren über 600 Pflanzenarten. Hervorzuheben ist, daß in unmittelbarer Nähe der Steilküsten des Kaps von San Antonio trotz des Salzgehaltes dieser Gegend, der durch die Einwirkung des Meerwassers entsteht, der Seefenchel und das Immergrün wachsen. Etwas weiter von dort entfernt kommt das valencianische Felsenveilchen vor. In Les Planes und den Gipfeln des Montgó wachsen Kermeseichenwälder (die sich aus Kermeseichen, Mastixsträuchern, Rosmarin, immergrünem Wegedorn und Stachelginster (zusammensetzen), schwarze Zistrose, Schwarzfichte u.a. In den steilen Felswänden auf der Schattenseite gibt es Kolonien von Arenaria, Felsenskabiose, Sanguisorba ancistroides, Sarcocapnos saetabensis, Sabina negra und Zwergpalmen. Wo sich die alte Kolonie befand - Ende des vorigen Jahrhunderts -, findet man noch Johannisbrot-, Mandel-, Oliven- und Feigenbäume sowie Weinreben.
Die Tierwelt ist eng mit der Vegetation der Gegend verbunden; nicht zu vergessen die Seevögel wie die verschiedenen Möwenarten, die an der Steilküste leben. In den Klippen findet man Raben- und Raubvögel: den Adler (aguila perdicera), den allgemeinen Turmfalken, Falken (halcón peregrino) und ein Königsuhupärchen. In den Kermeseichenwäldern leben Säugetiere wie der Siebenschläfer, die Landratte, das Kaninchen, der Dachs, die Gineta, der Fuchs und das Wiesel. In der Benimaquia-Höhle befindet sich eine wichtige Fledermauskolonie. Unter den Reptilien heben wir die allgemeine Mauereidechse und Schlangen (Culebra de herradura und die iberische Erdschleiche) hervor.

KULTURELLE ASPEKTE
UND INTERESSANTE
STÄTTEN

deniaEs ist bekannt, daß der Montgó seit der Jungsteinzeit immer von Menschen bewohnt gewesen war. Dies zeigen die Funde der Ampla-Höhle und der Höhle von l’Aigua. Außerdem gab es iberische Siedlungen, deren hochinteressante Ruinen sich am Punta de Benimaquia und dem Pico del Aguila befinden. Einige interessante Stätten müssen hervorgehoben werden, wie die Höhlen von l’Aigua und Camell und der Berggipfel. Um die l’Aiga-Höhle zu besuchen, gehen wir den Camí de la Colonia hoch, bis wir den barranco (Bach-Tal) erreichen. Rechts von uns gibt es einen Pfad, der zickzackförmig aufwärts geht und uns unmittelbarzur Höhle führt, wo wir durch eine Art Treppe in die Höhle eintreten. Man sagt, daß diese Höhle zur Zeit der Römer Dénia mit Wasser versorgte. Hier wurde iberische, römische und arabische Keramik gefunden. Wir sehen eine römische Inschrift der Soldaten der VII. Legion Gemina aus dem Jahre 238 n.Chr. Von hier aus haben wir eine herrliche Sicht. Wenn wir den ganzen Camí de la Colonia auf einem engen Pfad durchwandern, gelangen wir zur Camell-Höhle. Die Höhle ist nur eine Ausrede, um eine der hübschesten Plätze des Parkes zu durchwandern. Wenn wir bis zum Gipfel des Montgó steigen möchten, sollten wir einen sehr klaren Tag wählen und früh losgehen. Wir gehen mit passendem Schuhwerk und mit Wasser und Lebensmitteln versehen. Der ganze Ausflug dauert etwa vier Stunden. Über den Camí de la Colonia steigen wir zu unserer Rechten zum Racó del Bou hinauf. Von hier aus, über einen Pfad, beginnen wir den Aufstieg. Dieser schmale Weg bringt uns bis la Creueta in 753 m Höhe, wo wir einen herrlichen Panoramablick geboten bekommen: el Peñon de Ifach, Sierras de Bernia und Aitana, der ganze Golf von Valencia bis Oropesa und Ibiza.

GASTRONOMIE
Dénia sollte man auch über seine Küche kennenlernen. Vielseitig sind die traditionellen Gerichte, die der Besucher probieren sollte. Da die Aufzählung jedoch unendlich werden würde, empfehlen wir nur einige der bekanntesten Gerichte: Arroz a banda (Reis in Fischbrühe gekocht), llandeta (gedünsteter Fisch mit Kartoffeln, Paprika und Tomate), Seeigel (roh genossen), rote Crevetten mit Kronenhummer, “bull amb seba” (gesalzene Thunfischstücke mit Zwiebeln gekocht), borreta de melva (Gericht aus gesalzenem Schattenfisch), Aal in einer Soße aus Knoblauch und Paprikapulver, in Salz eingelegte Fische (getrockneter Thunfisch, Thunfischrogen, Bonito, Schattenfisch, Makrele), “coques de dacsa” (fladenartiger Maiskuchen) und “peixets amb asgarrat” (junger Seehecht und Meerbarbe in Öl ausgebacken mit gebratenen Auberginen und Paprika). Um alle diese Gerichte und noch viele weitere zu probieren, empfehlen wir Ihnen La Tasca Eulalia, Profis der regionalen Küche, das Restaurant Tresmall, das Restaurant Costa Blanca, das Restaurant Mena, das sich auf Gerichte mit Reis, Meerestieren und Fisch spezialisiert hat, und die Pizzeria Sorentos, Meister der italienischen Küche.
Der Besucher wird zu den hiesigen Gerichten den Wein von Xaló trinken, durch den dieser malerische Ort - und dies gilt auch für seine Wurstwaren - bekannt geworden ist.
Als Nachtisch gibt es - saisonbedingt - die Moscatel-Traube, Melone “d’alger”, Mandarinen oder Kaktusfeigen. Wenn Dénia einmal Ihre Bewunderung errungen hat, werden Sie sich dieser Begeisterung nie mehr entziehen können. Sie werden sich für das ganze Leben eng mit der Stadt verbunden fühlen.
Ein wichtiges gastronomisches Ereignis, das jährlich in Dénia stattfindet, ist der Internationale Wettbewerb “Concurso de Arroz Abanda”. Dort treffen sich die besten nationalen und internationalen Köche, um ihre Kochkunst bezüglich verschiedener Mittelmeergerichte, wie z.B. des “arroz a banda” (Reisgericht mit Fisch), auf die Probe zu stellen.

WEITERE
INFORMATIONEN ÜBER DÉNIA:

Rathaus. Tel. 96 578 01 00.
Touristeninformation.
Tel. 96 6422367 - 96 5720957.


Establecimientos recomendados:

  • Hotel-Restaurante CASTILLO
    Avda. del cid, 7 - 03700
    Tel. 96 642 13 20 - Fax 96 578 71 88
  • EL TRSMALL restaurante
    PTDA. DEVESES, 3
    Tel. 00 34 96 647 50 40.
    Apartado de correos, 84.
    03750 Pedreguer.
  • CHABAS (parque residencial)
    Archiduque Carlos.
    Tel. 96 642 41 68
    Fax. 96 642 28 81
  • ZAPATA
    Patricio ferrandiz 26 bajo
    Tel. 96 642 50 73
    Fax. 96 642 50 57
  • Restaurante TENERÉ
    Ctra. Las Marinas, urbanización Las Brisas - Local 154 A

    Tel. 96 642 50 32
  • SERVITUR DENIA
    Ctra. Las Marinas, Km. 3,5
    centro comercial Las Vela, 8
  • MARINA ALTA, S.L.
    Passeig del Saladar, 43
    Tel/Fax. 00 34-96 642 35 43
  • DECO - JARDIN Y TERRAZA
    Ctra. Denia - Ondara, s/n.
    Tel. 00 34 96 642 25 64
    Fax. 00 34 96 642 53 93
  • EL HUERTO
    Ctra. Las Marinas, Km. 10
    tel. 00 34 96 647 49 13.
  • SALVADOR PEREZ Inmobiliaria
    Marques de Campo, 15
    Apartado 73.

    Tel. 00 34 96 642 16 56
    Fax. 00 34 642 20 02
  • El Faralló Bar- Restaurante
    Las Rotas
    Tel. 00 34 96 642 52 80
  • Náutica Costa
    Suertes del Mar, 46
    Tel. 00 34 578 05 96
  • IMMOBILIENMAKLER-RECHTSANWÄLTE
    C/ La Mar, 46 - 1º
    Tel. 00 34 96 578 54 10
  • KONSTRUKTIONSFIRMA Coprest
    C/ Setorio, 5
    Tel. 00 34 96 630 52 30 16
    Fax. 00 34 96 285 63 77
  • LA TAVERNA Restaurant
    Plaza del Raset, 7
  • Tel. 00 34 96 642 02 27

 

  • ANDRONA NÁUTICA
    Ronda Murallas, 45-A
    Tel. 96 578 23 90
    Fax 96 642 50 81
  • Angelika Brand
    Dr. Fleming, 7-A Bajo 03700
    Tel. y Fax: 96 642 10 08
    Móvil: 670 75 78 49 - 670 75 78 41
  • EL MOSSET
    C/ Sertorio, 24
    Tel. 96 642 54 16
  • HAUS Central de Propiedades Dénia
    C/ Marques de Campo, 49-B
    Tel y Fax. 96 642 49 36
  • Construcciones JUST
    Amparo Merle, 9
    Tel y Fax: 96 642 28 06
  • CAMAROT C.B.
    Tel. 0034 96 578 56 03
    Fax. 0034 96 643 00 92
  • La Dolce Vita pub-dancing
    Ctra. Las Marinas, Km, 1
    Tel. 96 642 04 83.
  • CALAR KONSTRUKTIONSFIRMA S.L.
    Patricio Ferrándiz, 33 B/2
    Tel. 00 34 96 643 09 17 - 610 246 593
  • PLATJA BONA Restaurant
    Ctra. Les Marines Km. 5. Les Fonts
    Tel. 00 34 578 34 00.
  • Mudanzas COOPER, S.L.
    Pol. Ind. San Carlos
    Ptda. Madrigueres 13
    Tel. 00 34 96 643 11 16
    Fax. 00 34 96 643 12 41
  • MARTINEZ MOMPARLER INMOBILIARIA
    Paseo Saladar, 108
    Tel/Fax.  00 34 96 642 49 69 - 670 97 00 72
    670 97 00 71.
  • CORAL
    C/ Marques de Campo, 45
  • KIMO Generador
    Avda. Miguel Hernández, 45
    Tel/Fax. 00 34 96 578 81 80
  • Peter Wachholz Gestión Inmobiliaria
    Passeig del saaladar, 88
    Tel. 00 34 96 578 88 01
    Fax. 00 34 96 578 97 30
    E-mail: peter@wachholz.com
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Tel: 96 286 32 53