__________________________ _______________________Das Herz vom Tal Vall de
Pop
Im Herzen des kleinen und
schönen Tales Vall de Pop mit verstreuten kleinen und ruhigen Dörfern, dehnt
sich die Gemeinde von Alcalali aus, dessen Namen aus dem arabischen abgeleitet
wurde. Wer dieses Dorf besucht findet einen Ort mit sauberen und gepflegten Straßen, den
man zu Fuß und in aller Ruhe erkunden sollte.
Alcalali liegt in der Mitte des Weges zwischen Jalon und Parcent und ist umgeben von
Ortschaften wie LLiber oder Sagra. Hier ist man reich gesegnet mit Weinreben und vor allem
mit Mandelbäumen. Im Februar zeigt sich die Gegend um das Dorf in seiner rosa und weißen
Mandelblütenpracht, ein unvergleichbarer Anblick. Alcalali besitzt eine Fläche von 14
km2, hat 824 Einwohner und befindet sich 230 Meter über dem Meeresspiegel. Die
Durchschnittstemperatur im Jahr beträgt hier 17 Grad. Nicht nur wegen dem angenehmen
Klima zählt dieses Dorf zu einem der am meißten besuchtesten Dörfer. Die
Gebirgslandschaft die Alcalali umgibt (die kleine Gebirgskette Sierra de Seguilli und der
Berg Coll de Rates) bietet sich ideal zum Wandern und zum Genießen der herrlichen
Aussicht über die weite Landschaft an. Solche Wanderungen führen den Besucher zum Berg
Penyal de lAltar oder zur Gebirgskette Sierra de Cavall
Verd. Die beiden Dörfer Parcent und Jalon liegen je nur 2 Kilometer entfernt und
sind eine Fußwanderung wert. Hier kann man den bekannten Wein probieren und erwerben,
oder Samstags einen Ausflug zum, am Fluß liegenden, Flohmarkt machen. Im nahegelegenen
Ort Benidoleig ist eine prehistorische Höhle, die Cueva de las Calaveras, zur
Besichtigung freigegeben und auch diese ist einen Besuch wert.
Dem Kultur interessierten Touristen empfehlen wir,
das Dorf Alcalali, langsamen Schrittes zu Fuß zu besichtigen und in den Gassen die
schönen Detailarbeiten an den Eingangstüren, sowie die hangearbeiteten Spitzengardinen
in den Fenstern der Häuser zu bewundern. In der Ortsmitte befindet sich der Rathausplatz
mit dem Rathaus. Hier finden wir auch die Pfarrkirche, sowie ein großes Fliesenbild,
welches uns von den Anfängen des Dorfes bis zur Freiherrschaft erzählt. Nebenan steht
der mittelalterliche Wachturm des Vall de Pop aus dem 15.Jahrhundert. Dieser
Turm beherrbergt heute unter anderem ein Rosinenmuseum. Lange Zeit war der Turm Teil des
herrschaftlichen Palastes und der Wachturm des gesamten Vall de Pop. Später
ging er in den Besitz der Barone von Alcalali über, danach in den Besitz verschiedener
Bürger des Dorfes. 1992 wurde er vom Rathaus des Dorfes erworben und 1995 reformiert. Der
Turm ist quadratisch gebaut und hat eine Seitenlänge von 6,39m und ist bis zum Dach 38
Meter hoch. Im zweiten Stock befindet sich das Gemeindearchiv mit einer
Dokumentensammlung, sowie mit audiovisuellen Lehrmitteln. Im 3.+4.Stock finden wir das
schon genannte Rosinenmuseum, wo der Besucher die Möglichkeit hat den Herstellungsablauf
des traditionellen Produktes, sowie die Gerätschaften dazu zu besichtigen. Das Ziel des
Museums ist es die Geschichte dieser Tradition am Leben zu erhalten, bevor diese ganz
verschwindet. Vom obersten Stockwerk des Turmes, das aus einer Glaskonstruktion besteht,
hat man einen herrlichen Blick über das ganze Vall de Pop und seine Dörfer,
sowie hinüber zu der gigantischen Gebirgswand des Coll de Rates.
Wer gerne an traditionellen Festen teilnimmt ist in
Alcalali herzlich eingeladen in der letzten Juniwoche zu Ehren des Heiligen San
Juan und Cristo de la Salud bei der Fiesta mitzufeiern. Am
24. und 25. Juni werden die Figuren der beiden Heiligen in einer Prozession durchs
Dorf getragen. Am 25.Juni findet die traditionelle Segnung des Brotes statt, das
anschließend unter den Gläubigen verteilt wird. In der letzten Augustwoche feiert man in
Alcalali das Fest des Heiligen San Miguel, mit verschiedenen Wettbewerben und
volkstümlichen Spielen.
So zahlreich und verschieden die Fiestas der Ortschaft sind, so ist auch die Gastronomie.
Die vielen Restaurants des Ortes bieten dem Gast reichliche Beispiele der hiesigen, guten
Küche, wie z.B. cous-cous, das Enten.-oder Lammfleisch, die Konditoreiwaren, die
hauptsächlich aus den sequillos bestehen und Kuchen aus einem
Mandel-Eierteig.
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