Poblaciones:

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Das Herz vom Tal ‘Vall de Pop’

alcalali.jpg (9682 bytes)Im Herzen des kleinen und schönen Tales ‘Vall de Pop’ mit verstreuten kleinen und ruhigen Dörfern, dehnt sich die Gemeinde von ‘Alcalali’ aus, dessen Namen aus dem arabischen abgeleitet wurde. Wer dieses Dorf besucht findet einen Ort mit sauberen und gepflegten Straßen, den man zu Fuß und in aller Ruhe erkunden sollte.
Alcalali liegt in der Mitte des Weges zwischen Jalon und Parcent und ist umgeben von Ortschaften wie LLiber oder Sagra. Hier ist man reich gesegnet mit Weinreben und vor allem mit Mandelbäumen. Im Februar zeigt sich die Gegend um das Dorf in seiner rosa und weißen Mandelblütenpracht, ein unvergleichbarer Anblick. Alcalali besitzt eine Fläche von 14 km2, hat 824 Einwohner und befindet sich 230 Meter über dem Meeresspiegel. Die Durchschnittstemperatur im Jahr beträgt hier 17 Grad. Nicht nur wegen dem angenehmen Klima zählt dieses Dorf zu einem der am meißten besuchtesten Dörfer. Die Gebirgslandschaft die Alcalali umgibt (die kleine Gebirgskette Sierra de Seguilli und der Berg Coll de Rates) bietet sich ideal zum Wandern und zum Genießen der herrlichen Aussicht über die weite Landschaft an. Solche Wanderungen führen den Besucher zum Berg ‘Penyal de l’Altar’ oder zur Gebirgskette ‘Sierra de Cavall Verd’. Die beiden Dörfer Parcent und Jalon liegen je nur 2 Kilometer entfernt und sind eine Fußwanderung wert. Hier kann man den bekannten Wein probieren und erwerben, oder Samstags einen Ausflug zum, am Fluß liegenden, Flohmarkt machen. Im nahegelegenen Ort Benidoleig ist eine prehistorische Höhle, die ‘Cueva de las Calaveras’, zur Besichtigung freigegeben und auch diese ist einen Besuch wert.

alcalali1.jpg (9293 bytes)Dem Kultur interessierten Touristen empfehlen wir, das Dorf Alcalali, langsamen Schrittes zu Fuß zu besichtigen und in den Gassen die schönen Detailarbeiten an den Eingangstüren, sowie die hangearbeiteten Spitzengardinen in den Fenstern der Häuser zu bewundern. In der Ortsmitte befindet sich der Rathausplatz mit dem Rathaus. Hier finden wir auch die Pfarrkirche, sowie ein großes Fliesenbild, welches uns von den Anfängen des Dorfes bis zur Freiherrschaft erzählt. Nebenan steht der mittelalterliche Wachturm des ‘Vall de Pop’ aus dem 15.Jahrhundert. Dieser Turm beherrbergt heute unter anderem ein Rosinenmuseum. Lange Zeit war der Turm Teil des herrschaftlichen Palastes und der Wachturm des gesamten ‘Vall de Pop’. Später ging er in den Besitz der Barone von Alcalali über, danach in den Besitz verschiedener Bürger des Dorfes. 1992 wurde er vom Rathaus des Dorfes erworben und 1995 reformiert. Der Turm ist quadratisch gebaut und hat eine Seitenlänge von 6,39m und ist bis zum Dach 38 Meter hoch. Im zweiten Stock befindet sich das Gemeindearchiv mit einer Dokumentensammlung, sowie mit audiovisuellen Lehrmitteln. Im 3.+4.Stock finden wir das schon genannte Rosinenmuseum, wo der Besucher die Möglichkeit hat den Herstellungsablauf des traditionellen Produktes, sowie die Gerätschaften dazu zu besichtigen. Das Ziel des Museums ist es die Geschichte dieser Tradition am Leben zu erhalten, bevor diese ganz verschwindet. Vom obersten Stockwerk des Turmes, das aus einer Glaskonstruktion besteht, hat man einen herrlichen Blick über das ganze ‘Vall de Pop’ und seine Dörfer, sowie hinüber zu der gigantischen Gebirgswand des ‘Coll de Rates’.

alcalali2.jpg (9043 bytes)Wer gerne an traditionellen Festen teilnimmt ist in Alcalali herzlich eingeladen in der letzten Juniwoche zu Ehren des Heiligen ‘San Juan’ und ‘Cristo de la Salud’ bei der ‘Fiesta’ mitzufeiern. Am 24. und 25. Juni werden die Figuren der beiden Heiligen in einer Prozession durch’s Dorf getragen. Am 25.Juni findet die traditionelle Segnung des Brotes statt, das anschließend unter den Gläubigen verteilt wird. In der letzten Augustwoche feiert man in Alcalali das Fest des Heiligen ‘San Miguel’, mit verschiedenen Wettbewerben und volkstümlichen Spielen.
So zahlreich und verschieden die Fiestas der Ortschaft sind, so ist auch die Gastronomie. Die vielen Restaurants des Ortes bieten dem Gast reichliche Beispiele der hiesigen, guten Küche, wie z.B. cous-cous, das Enten.-oder Lammfleisch, die Konditoreiwaren, die hauptsächlich aus den ‘sequillos’ bestehen und Kuchen aus einem Mandel-Eierteig.

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